Junge Liberale Niedersachsen fordern nachgelagerte Studiengebühren
JuLis Niedersachsen | 18. November 2009Die JuLis Niedersachsen begrüßen in Zusammenhang mit den deutschlandweiten Studentenprotesten die geplanten Umbaumaßnahmen beim Bachelor in Niedersachsen.
“Eine Ausweitung der Studienzeit auf acht Semester kann Sinn machen. Dadurch wird das Studium entzerrt und an die Wirklichkeit angepasst. Allerdings müssen auf die gesprochenen Worte schnellstens Taten folgen. Dazu gehört auch eine Ausweitung der Master-Plätze. Nur so ist gewährleistet, dass Studenten ihr Studium ohne Probleme weiterführen können”, erklärt der Landesvorsitzende Matthias SEESTERN-PAULY.
Gleichzeitig fordern die Jungen Liberalen Niedersachsen auch ein Umdenken beim Thema Studiengebühren. Grundsätzlich befürworten die JuLis Niedersachsen Studiengebühren. Der Student soll dabei aber die Wahl haben, die Studiengebühren während oder nach dem Studium zu zahlen. Im Fall der nachgelagerten Studiengebühren muss der Student nach seinem Studium die Gebühren einkommensabhängig zurückzahlen. “Dadurch wird verhindert, dass junge Menschen aus Angst vor der Finanzierung vom Studium abgehalten werden“ betont der Landesvorsitzende.
Darüber hinaus fordert die Nachwuchsorganisation der FDP, dass jede Hochschule die Studiengebühren selbst festlegen darf bzw. dass Land Niedersachsen ausschließlich eine Höchstgrenze bestimmen darf. „Die Hochschulen sollen dabei verpflichtet werden, die Verwendung der Studiengebühren in einem jährlichen Bericht transparent und für jedermann verständlich und zugänglich darzustellen“, betont SEESTERN-PAULY.


Für die Fachhochschulen und Universitäten ist es wichtig, sich durch
Michael S. | 20. November 2009Für die Fachhochschulen und Universitäten ist es wichtig, sich durch Studiengebühren finanzieren zu können.
Was bringt aber andersherum eine FH/Uni, welche sich sehr gut zu finanzieren weiss, wenn die Zahl der Studenten aufgrund Finanzierungsdifferenzen nicht studieren können ?
Es folgen die Hochschulen ohne Schüler……..
Um Beiden gerecht zu werden muss das System einer nachgelagerten Studienfinanzierung durchgesetzt werden ! ! !
Dies gibt auch den Aufschwung in dem künftigen Bildungssystem Deutschlands.
Sehr gute Entscheidung. Nachgelagerte Studiengebühren sind sozialer als sofort fällige
Sebastian Hinsch | 23. November 2009Sehr gute Entscheidung. Nachgelagerte Studiengebühren sind sozialer als sofort fällige Gebühren, halten weniger Menschen vom Studium ab und zwingen einzelne Studenten nicht dazu, neben ihrem Studium viel und zeitraubend zu jobben, um die Gebühren sofort zahlen zu können. Wenn man erst dann zahlen muss, sobald man ausreichend Geld verdient, wird die Problematik der Studiengebühren entschärft. Damit geht man vor allem einen Schritt auf jene zu, die von Haus aus aus bildungsfernen Schichten kommen und deshalb nicht ohne weiteres zu dem Risiko bereit sind, während des Studiums einen hohen Kredit zur Zahlung der Gebühren aufzunehmen.